Premiere auf dem Turiner Autosalon Der Fiat 124 Sport Spider wurde im November 1966 erstmals auf dem Turiner Automobilsalon (Turin Auto Show) vorgestellt. (Stellantis Medien)
Designer & Karosserie
Entworfen wurde der Spider von Tom Tjaarda im Atelier von Pininfarina. (Stellantis Heritage)
Die Karosserien wurden bei Pininfarina in Grugliasco gefertigt, bevor der Antriebsstrang in Fiats Werk in Mirafiori (Turin) eingebaut wurde. (Stellantis Medien)
Das Chassis basierte auf der Fiat 124 Limousine, war aber um ca. 14 cm kürzer und verstärkt. (Stellantis Medien)
Technik & Motor
Motor: Vierzylinder mit obenliegenden Doppel-Nockenwellen (DOHC), Leichtmetall-Zylinderkopf. (Stellantis Medien)
Fünf Rundinstrumente im Armaturenbrett, Holzfurnier-Verkleidung. (Stellantis Medien)
Sitze: Kunstleder (bzw. vinylartige Ausstattung bei den frühen Modellen). (Stellantis Medien)
Offenes Verdeck: Stoffverdeck, das mit wenigen Handgriffen geöffnet werden konnte und hinter der Rückbank verstaut wurde. (Stellantis Medien)
Seitliche Dreiecksfenster hinter den Türen, Kunststoff-Heckscheibe: viel Licht auch mit geschlossenem Verdeck. (Stellantis Medien)
Die hinteren „Notsitze“ waren eher für Kinder gedacht. (Stellantis Medien)
Preis & Marktposition
Preis in Deutschland bei der Markteinführung: ca. 11.000 DM. (Stellantis Medien)
Technisch solide Großserientechnik (aus der 124 Limousine) führte zu einem vergleichsweise niedrigen Preis, aber das Fahrzeug war dennoch sportlich konzipiert. (Stellantis Heritage)
Ein großer Teil der Produktion ging in die USA: Rund zwei Drittel der ersten Baureihe (Typ AS) wurden in die USA exportiert. (Stellantis Medien)
Bedeutung & Nachwirkung
Der Spider war von Anfang an ein Erfolg – nicht nur wegen des Designs, sondern auch wegen der Kombination aus sportlicher Technik und Alltagstauglichkeit. (Stellantis Medien)
Er lief über viele Jahre, wurde bis 1985 gebaut (in verschiedenen Versionen). (Wikipedia)
Die Premiere 1966 markierte den Start eines ikonischen Roadsters von Fiat, der in den Folgejahren sehr populär wurde.
Der 124 Sport Spider verband klassische Roadster-Ästhetik mit moderner Technik (DOHC, Zahnriemenantrieb, Scheibenbremsen).
Durch die Produktion bei Pininfarina wurde nicht nur Design-Ästhetik, sondern auch Qualität betont.
Der Erfolg insbesondere in den USA zeigte, dass Fiat mit diesem Modell ein sportliches, aber bezahlbares Cabriolet in einem wichtigen Markt platzieren konnte.
Der Spider legte den Grundstein für eine lange Baureihe und später für sportliche Ableger wie den Abarth 124 Rallye.